Vortrag Wolfgang Keul

Zur freundlichen Beachtung: Änderung des Veranstaltunsortes!

Der Vortrag von Dr. Wolfgang Keul (Aßlar):„Ich wollte dir ein Liebeslied schreiben …“ findet nicht in der Phantastischen Bibliothek, sondern in der Alten Aula, Arnsburger Gasse statt.  

Grußwort unseres Vorsitzenden zum Jahresbeginn 2026

„Ei, bin ich denn darum achtzig Jahre alt geworden, daß ich immer dasselbe denken soll?  Ich strebe vielmehr täglich etwas Anderes, Neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. Man muß sich immerfort verändern, erneuen, verjüngen, um nicht zu verstocken.“

(Goethes Gespräch mit Friedrich von Müller, 24. April 1830)

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Liebe Goethe-Freundinnen, liebe Goethe-Freunde,

Goethes eigener Anspruch, sich stets zu verändern und Neues zu denken, begleitet unser Programm im ersten Halbjahr 2026. Zur Neujahrsmatinee begegnen wir Goethes Märchen „Der neue Paris“ in einer besonderen Form: als Papiertheater. In dem von der Stadt Wetzlar ausgerufenen Jahr der Optik 2026 richten wir den Blick auf Goethes Arbeit im Bereich Optik und Farben, insbesondere auf die Entdeckung des UV-Lichts; erstmalig ist unser Veranstaltungsort das Atrium der Werner-von-Siemens-Schule, die als Schule mit technischem Profil den passenden Rahmen bietet, um über Goethes Denken an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Philosophie zu hören.

Im weiteren Verlauf wenden wir uns Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ zu, gelesen als überraschend moderner Unterhaltungsroman. Ein Abstecher in die Liebeslyrik aus weiblicher Sicht öffnet uns eine neue Perspektive, bevor wir zum Sommer hin den Blick ins Freie wenden und von der Kulturgeschichte des Spazierstocks erfahren.

Wir hoffen, für alle Goethe- und Literaturinteressierten sind anregende Angebote dabei, und laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns zu entdecken, wie sehr Goethe auch heute noch zur Erneuerung des Denkens anregt.

Im Namen des Vorstands und des Beirats
Oliver Meyer-Ellendt, Erster Vorsitzender

 

 

Nach unserer Veranstaltung über die Faust-Vertonung des Fürsten Radziwiłł anlässlich Goethes Geburtstags am 28. August 2025 konnte die geplante Wiederholung der Aufführung in Gießen leider nicht stattfinden. Sobald Ort und Datum dieses Ersatztermins feststehen, informieren wir Sie gern per E-Mail.

Überhaupt möchten wir Sie bei kurzfristigen Programmänderungen künftig schnell erreichen und auch frühzeitig auf geplante Reisen und Ausflüge hinweisen. Daher laden wir Sie herzlich ein, sich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen zu lassen. Schreiben Sie bei Interesse bitte eine kurze Mail an: vorstand@wetzlarer-goethe-gesellschaft.de.

 

Über die „Compositionen zu Goethes Faust“ des Fürsten Antoni Henryk Radziwiłł

Bernd Kemters Bericht „Zwei Vereine – eine Idee“ zu den „Faust“-Kompositionen des Fürsten Antoni Henryk Radziwiłł finden Sie hier: 2025 Blog
Es handelt sich um einen Blog der Goethe-Gesellschaft in Weimar.

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Wetzlarer Goethe-Gesellschaft auf Tour

Für ein paar Tage war Weimar fest in Wetzlarer Hand: 39 Mitglieder der Goethe-Gesellschaft fuhren im Gimmler-Bus in die Klassiker-Stadt. Reiseleiter Dieter Lehnhardt kündigte ein straffes und abwechslungsreiches Programm an: „Es geht vom Gartenhaus im Park an der Ilm über Goethes Wohnhaus am Frauenplan bis ins Nationalmuseum.“ Spätabends fuhr die Gruppe noch zum „Theater im Gewölbe“ im Cranach-Haus am Marktplatz, wo der nächste große Dichter auf dem Programm der Kleinkunstbühne stand: Christoph Martin Wieland.

Dazu passend folgte am zweiten Tag der Besuch des Wieland-Guts in Oßmannstedt, das alle Mitfahrenden begeisterte. Weil das Verhältnis zwischen Wieland und Goethe äußerst spannend ist, wird sich auch der nächste Referent der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft am 27. Oktober um 19.30 Uhr in der Phantastischen Bibliothek dem Verhältnis dieser beiden Dichter widmen: Klaus Manger spricht über Christoph Martin Wieland und Goethe.

Gäste sind herzlich willkommen!

Zum Abschluss der zweitägigen Fahrt übergab der Vorsitzende, Oliver Meyer-Ellendt, Reiseleiter Lehnhardt als augenzwinkerndes Dankeschön zwei gewaltige, rote Backhandschuhe, sinnig bestickt mit „Faust I“ und „Faust II“. Meyer-Ellendts Fazit lautete: „Diese Reise bot Kultur satt, machte viel Spaß und große Lust auf die nächste Tour.“

   

       

Foto: Wetzlarer Goethe-Gesellschaft / privat (Zum Vergrößern anklicken.)

Den Bericht unseres Mitglieds Dagmar Thum finden Sie unter diesem Link: 2025 Weimarreise Thum.

 

 

 

Unsere Goethe-Gesellschaft mit neuem Vorstand

 

 

Der neue Vorstand der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft, Oliver Meyer-Ellendt, Margrit Sandner-Heinemann und Dieter Lehnhardt.

(Foto: Wetzlarer Goethe-Gesellschaft / privat)

Die Wetzlarer Goethe-Gesellschaft hat einen neuen Vorstand. Nach 47 Jahren ehrenamtlichen Engagements gibt Angelika Kunkel ihr Amt ab. Neuer 1. Vorsitzender ist Oliver Meyer-Ellendt, Autor und Regisseur der Wetzlarer Kostüm- und Erlebnis-Stadtführungen. Meyer-Ellendt, der Goethe-Vorträge in ganz Deutschland hält, betont: „Auch in Zukunft wird die Wetzlarer Goethe-Gesellschaft spannende Vorträge über Leben und Werk Goethes anbieten – mit besonderem Fokus auf den jungen Goethe in Wetzlar und seinen ‚Werther‘-Roman.“

Dieter Lehnhardt, Ingenieur und Büchersammler aus Hüttenberg-Reiskirchen, ist neuer 2. Vorsitzender, während Margrit Sandner-Heinemann Schatzmeisterin bleibt.

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Archiv

In unserem Archiv finden Sie nach und nach sämtliche Vorträge und Exkursionen, welche die Wetzlarer Goethegesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1974 ihren Mitgliedern und Freunden angeboten hat. Das Archiv ist unterteilt in verschiedene Unterseiten: Die Vorträge und Exkursionen sind, beginnend mit dem Jahr 1974, jeweils chronologisch geordnet. Außerdem finden Sie hier eine alphabetische Liste unserer Referenten, die seit 1974 in Wetzlar vorgetragen haben, sowie Nachrichten über unsere Partnergesellschaft in Tambov, Exkursionsberichte mit Fotos und schließlich auch Informationen über die Inhalte zurückliegender Gesprächskreise.

Restaurierung von Handschriften

Am Goethe- und Schiller-Archiv Weimar hat sich ein Freundeskreis konstituiert, der Gelder für dringend notwendige Restaurierungen von Handschriften einwirbt. Allein für den Bestand der in Wetzlar besonders interessierenden 94 Goethe-Briefe an Kestner wird eine Summe von rund 25.000 Euro benötigt. Sie können dem Freundeskreis des Goethe- und Schiller-Archivs eine Spende zukommen lassen: Konto-Nr. 301039976, Sparkasse Mittelthüringen (BLZ 820 510 00).