Vorankündigung Frühjahr 2027: Reise nach Ilmenau und Rudolstadt

 

Vorankündigung Frühjahr 2027

Reise nach Ilmenau und Rudolstadt

In Ilmenau wirkte Goethe als Staatsmann, Naturforscher und Dichter und hinterließ auf dem Kickelhahn mit Wandrers Nachtlied eine seiner berühmtesten lyrischen Spuren. Rudolstadt steht im Zeichen der ersten persönlichen Begegnung Goethes mit Friedrich Schiller im Jahr 1788, aus der später eine der bedeutendsten literarischen Freundschaften der deutschen Klassik erwuchs. – Angedacht sind zwei Übernachtungen. Termin, Programm und Kosten werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 

 

Interessierte können sich unter der Mailadresse vorstand@wetzlarer-goethe-gesellschaft.de bei Dieter Lehnhardt melden und werden über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden gehalten.

Grußwort unseres Vorsitzenden

Es bildet ein Talent sich in der Stille,

Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.

 J. W. v. Goethe: Torquato Tasso I.2.

 

Liebe Goethe-Freundinnen, liebe Goethe-Freunde,

1775 lebte der 25-jährige Johann Wolfgang Goethe noch in Frankfurt, durch seinen Götz von Berlichingen und Die Leiden des jungen Werthers als literarisches Talent bewundert. Mit seiner Ankunft in Weimar am 7. November 1775 betritt er den „Strom der Welt“. Dr. Christine Belz-Hensoldt wird uns an Goethes Geburtstag von diesem Scharnierjahr 1775 berichten.

Im Oktober folgen wir Goethe auf eine stürmische, ja lebensgefährliche Bootsfahrt auf der Mosel, und im November richtet sich der Blick auf Charlotte von Stein und ihre Rolle bei Goethes Talent- und Charakterbildung.

Wenn die Balladen der berühmten US-amerikanischen Sängerin und Songwriterin Taylor Swift mit den Balladen Goethes verglichen werden, geht es vor allem um Verrat und Tod, während wir zum Jahresabschluss erfahren, warum Albert Schweitzer in Goethe einen Zeugen umfassender Lebensbejahung sah.

Wir laden herzlich zu den Vorträgen über Goethes Talent und Charakter ein.

Im Namen des Vorstands und des Beirats
Oliver Meyer-Ellendt, Erster Vorsitzender

 

Unsere Goethe-Gesellschaft mit neuem Vorstand

 

 

Der neue Vorstand der Wetzlarer Goethe-Gesellschaft, Oliver Meyer-Ellendt, Margrit Sandner-Heinemann und Dieter Lehnhardt.

(Foto: Wetzlarer Goethe-Gesellschaft / privat)

Die Wetzlarer Goethe-Gesellschaft hat einen neuen Vorstand. Nach 47 Jahren ehrenamtlichen Engagements gibt Angelika Kunkel ihr Amt ab. Neuer 1. Vorsitzender ist Oliver Meyer-Ellendt, Autor und Regisseur der Wetzlarer Kostüm- und Erlebnis-Stadtführungen. Meyer-Ellendt, der Goethe-Vorträge in ganz Deutschland hält, betont: „Auch in Zukunft wird die Wetzlarer Goethe-Gesellschaft spannende Vorträge über Leben und Werk Goethes anbieten – mit besonderem Fokus auf den jungen Goethe in Wetzlar und seinen ‚Werther‘-Roman.“

Dieter Lehnhardt, Ingenieur und Büchersammler aus Hüttenberg-Reiskirchen, ist neuer 2. Vorsitzender, während Margrit Sandner-Heinemann Schatzmeisterin bleibt.

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Archiv

In unserem Archiv finden Sie nach und nach sämtliche Vorträge und Exkursionen, welche die Wetzlarer Goethegesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1974 ihren Mitgliedern und Freunden angeboten hat. Das Archiv ist unterteilt in verschiedene Unterseiten: Die Vorträge und Exkursionen sind, beginnend mit dem Jahr 1974, jeweils chronologisch geordnet. Außerdem finden Sie hier eine alphabetische Liste unserer Referenten, die seit 1974 in Wetzlar vorgetragen haben, sowie Nachrichten über unsere Partnergesellschaft in Tambov, Exkursionsberichte mit Fotos und schließlich auch Informationen über die Inhalte zurückliegender Gesprächskreise.

Restaurierung von Handschriften

Am Goethe- und Schiller-Archiv Weimar hat sich ein Freundeskreis konstituiert, der Gelder für dringend notwendige Restaurierungen von Handschriften einwirbt. Allein für den Bestand der in Wetzlar besonders interessierenden 94 Goethe-Briefe an Kestner wird eine Summe von rund 25.000 Euro benötigt. Sie können dem Freundeskreis des Goethe- und Schiller-Archivs eine Spende zukommen lassen: Konto-Nr. 301039976, Sparkasse Mittelthüringen (BLZ 820 510 00).