Neujahrs-Matinee 2026 mit Ulrike Richters „Neuem Paris“

Alte Aula, Arnsburger Gasse, Wetzlar

Ulrike Richter (Leipzig): 

„Der neue Paris“. Märchen nach Johann Wolfgang von Goethe

Papiertheater mit Zeichnungen von Adam Friedrich Oeser, Scherenschnitten von Louise Duttenhofer und Goetheliedern zur Hakenharfe

Der „Neue Paris“ erhält vom Götterboten drei Äpfel, die sich sogleich in schöne Damen verwandeln. Er gerät in einen zauberischen Garten und erlebt allerlei Wunderbares, bis er sich durch Übermut und Zorn den Aufenthalt verscherzt. War es Traum, Wirklichkeit, Fantasie? Die Poesie des Märchens bietet Raum für viele Deutungen. Goethe hat diese jugendliche Geschichte wohl wirklich mit etwa vierzehn Jahren seinen Freunden in Frankfurt erzählt, wie er es später in „Dichtung und Wahrheit“ schildert. Auch der angebliche Ort des Gartens lässt sich lokalisieren.

Die Leipziger Künstlerin Ulrike Richter beschäftigt sich immer wieder intensiv mit der Ausdeutung von Texten durch Musik, mit der Farbigkeit von Klängen und visuellen künstlerischen Entsprechungen, mit zeitlichen und persönlichen Hintergründen der Entstehung von Kunst. In diesem ungewöhnlichen Projekt schlägt die Musikerin Brücken zwischen klassischem Liedgesang, Erzählung und Papiertheater und begleitet sich mit eigenen Adaptionen auf der Hakenharfe.

Nach der Aufführung stoßen wir bei einem Glas Sekt auf das neue Jahr 2026 an!

Kostenbeitrag 5,– Euro. Um Anmeldung wird gebeten bei Angelika Kunkel, Tel. 06441 42114 oder per E-Mail: vorstand@wetzlarer-goethe-gesellschaft.

  

Gefördert durch die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Sonntag, der 18. Januar 2026 um 11.00 Uhr in der Alten Aula, Arnsburger Gasse.

 

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