Christine Belz-Hensoldt (Borken):  Goethe 1775: Das Schicksalsjahr zwischen Werther und Weimar

Wetzlar, Stadt- und Industriemuseum, Lottestraße 8–10

Vortrag mit Lesung
Dr. Christine Belz-Hensoldt (Borken): 

Goethe 1775: Das Schicksalsjahr zwischen Werther und Weimar

Goethes letztes Frankfurter Jahr im Spiegel zeitgenössischer Briefe und Selbstzeugnisse

in Holsteiner Stiftsfräulein von 21 Jahren liest Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers und ist davon so begeistert, dass sie dem Dichter schreibt. Es entspinnt sich ein Briefwechsel, der Literaturgeschichte geworden ist. – Goethes Briefe an Augusta Gräfin zu Stolberg gehören zu den schönsten, die der Dichter je geschrieben hat. Sie wurden zum Rückgrat dieses Vortrags, der wie unter einem Brennglas nur dieses eine Jahr 1775 aus dem Leben des Dichters betrachtet. Es ist ein Jahr, über das Goethe selbst schreibt, dass es ihm zum widersprüchlichsten, man kann hinzufügen, schicksalsträchtigsten im Leben wurde.

Augusta Louise Gräfin zu Stolberg (1753–1835). Ölgemälde von Jens Juel.

 

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Christine Belz-Hensoldt promovierte 1966 an der Universität Mainz und arbeitete zunächst in der chemischen Industrie, später als Lehrerin für Biologie und Chemie in Wiesbaden. Publizistisch befasste sie sich vor allem mit der Wetzlarer Optikgeschichte sowie mit kultur- und literaturgeschichtlichen Themen zu Goethe.

Lesung der Briefausschnitte: Fabian Schmitt.

Grußwort: Kulturdezernent Jörg Kratkey.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Wetzlar.

Im Anschluss an den Vortrag laden wir anlässlich Goethes Geburtstags bei einem Glas Wein zu Gesprächen und geselligem Austausch ein.

Kostenbeitrag 5,– Euro.

Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an: vorstand@wetzlarer-goethe-gesellschaft.de

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